Herzlich Willkommen in 86660 Brachstadt

Aus der Geschichte des Dorfes - BRACHSTADT - vor einigen Jahrhunderten

Auszug aus der " Mappa " des Landgerichts Höchstädt von Matthäus Stang:
Das untere Kesseltal um 1600.



Original : Hauptstaatsarchiv Plansammlung 7945 München.
Kopie: Gemeindearchiv, Rathaus, Ulmer Straße 66, 8851 Tapfheim

B R A C H S T A D T

Brach liegende Stätte an der Römerstraße

Brachstadt liegt eine Wegstunde westlich von Donauwörth an den südlichen Ausläufern des
schwäbischen Jura im Kesseltal, zum ersten Mal urkundlich genannt im Jahre 843 und 898,
Schenkung König Pipins an das Kloster Fulda, im Jahre 1143 wurde es vertauscht durch das
Kloster Berchtesgaden an Mangold von Werth ( Donauwörth ) . 1542 führte Pfalzgraf Otto
Heinrich von Neuburg die evangelische Religion ein im Donautal von Neuburg bis Leipheim.
Somit wurde Brachstadt evangelisch. Brachstadt und Tapfheim waren bis zum Jahre 1616
protestantisch. 1628 wurde das Donautal wieder katholisch, Brachstadt kam durch Tausch
an die Grafen von Oettingen-Wallerstein und mußte protestantisch bleiben. 1634 wurde
Oettingen-Wallerstein Brachstadt zu Oppertshofen gezogen. 1556 erhielt Oppertshofen
zum ersten Mal einen Pfarrer, westlich des heutigen Dorfes liegen 13 keltische Königsgräber,
heute noch 5 Meter hoch und 30 Meter im Durchmesser, hatten beim Tod die Königswürde.
Am 2. und 3. Juli 1704 lagerte am Ostufer der Kessel das Heer von Prinz Eugen vor der Schlacht
bei Höchstädt. 1895 wurde die alte Kirche abgerissen und 1896 die heutige
Maria Magdalena Kirche erbaut, der alte Kirchturm war ein 6 m hoher Wachturm, Anfang
1500 wurde eine kleine Kirche angebaut. In der heutigen Kirche ist ein römischer Grabstein
an der Westseite eingemauert ( einer 20 jährigen Frau ).


Links Oben: Kapelle der hl. Maria Magdalena. Brachstadt gehörte kirchlich früher zu Tapfheim; 1543 er-
folgte der Wechsel zum protestantischen Glauben; 1555 wurden Brachstadt und Oppertshofen eine
Pfarrei; Tapfheim wurde 1616 wieder katholisch; Neben der viel zu kleinen Kirche wurde 1895/1896
ein neues Gotteshaus errichtet.

Rechts Oben / und Unten : In neugotischem Baustil, in Bachsteinbauweise, haben die Brachstädter 1895/1896 ihre neue
Kirche gebaut. Stolz und elegant ragt das Gotteshaus über dem Dorf.

 

 

Postkarten um die Jahrhundertwende 1897 bis 1905

Totalansicht, die neue Kirche und die Brauerei von Johannes Bußer


Totalansicht, die Mühle und die Brauerei von Johannes Bußer


Totalansicht,  und die Brauerei von Johannes Bußer aus dem Jahre 1903






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